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Der Steinbruchsee Wildschütz bei Torgau ist Freunden des Süßwasser- und Tech-Tauchens längst ein Begriff. Am 16. Mai 2009 wurden seine überarbeiteten und völlig neu
abgesicherten Stationen für Tauchgäste eröffnet. Vor Ort: Cornelia Beyer & Falk Wieland.
In zwei spektakulären Kranaktionen, finanziert von der AQUATA EURAS GmbH
Hennigsdorf, wurden die Stationen zu Wasser gelassen. UnterWasserWelt berichtete bereits ausführlich. In unmittelbarer
Nähe der Stationen schuf Volker Buder nun eine zweite Einstiegsstelle mit einer stabilen und bequemen Stahltreppe. Zahlreiche Besucher waren am 16. Mai gekommen, um die
Stationen in Augenschein zu nehmen und sich am eigenartigen Feeling dieser „World of Steel“ zu erfreuen. Leider war die Sicht unter Wasser am Eröffnungstag nicht ideal, weil
auch der Wildschütz unter den aktuellen Blütenstaubmengen litt. Kenner des Wildschütz entdeckten auch Veränderungen: Die Krebse, die einst die Felsspalten direkt unterhalb der
großen Winde bewohnten, waren einige Meter weiter verzogen. Ihnen war die „Unterwasserbaustelle“ auf Dauer wohl zu unruhig. Dafür hat ein großer Schwarm Barsche insbesondere
die große Station R II als Unterstand angenommen und scheint dauerhaft unter dem landseitigen Kessel Schutz zu suchen. Zunächst war bis 14.00 Uhr „Kennenlern-Tauchen“ bei
den Stationen angesagt, ehe am frühen Nachmittag ein weiterer „offizieller Termin“ anstand: Vor dem AQUATA-Stand auf dem Tauchbasis-Gelände hielt AQUATA- Geschäftsführer Dr.
Dreßler eine kurze und emotional bewegende Rede. Er würdigte darin die Lebensleistung von Basischef Volker Buder, dessen Erfindergeist, Handwerkskunst und ungeheuren Fleiß.
Gleichzeitig informierte Dr. Dreßler darüber, dass die AQUATA EURAS GmbH den Wildschütz mit seinen Stationen, den überaus rauen kalten Tauchbedingungen und der großen Tiefe von 74
Meter als ein ideales Testgelände für die Tauchanzüge von AQUATA ansehe. Am Wildschütz werden künftig AQUATA-Anzüge in zweierlei Weise getestet. Zum einen durch die
Tauchbasis und die Firma AQUATA, die gewonnene Erkenntnisse rasch als Verbesserungen in der Herstellung umsetzen will. Zum anderen aber auch durch die Tauchgäste selbst, die
Anzüge ausprobieren wollen, ehe sie sich für den Erwerb eines bestimmten Modells entscheiden. Schon während des nachmittäglichen Tauchbetriebes wurde gegrillt, wurden Getränke
ausgeschenkt, beschallte ein Diskjockey Taucher und See. Ein besonderer Anziehungspunkt war ganztägig das Kinozelt, in dem alte und neue Filme über die Stationen gezeigt wurden.
Als Höhepunkt des Abends spielte die Countryband Ham & Ex (www.ham-ex.de )in den Sonnenuntergang hinein. Auch das weniger zufällig: Gitarrist Udo Krause ist
PATD-Tauchlehrer und Mitbetreiber des berühmten Taucher-Kalkbergwerkes Miltitz. Eine Stunde vor Mitternacht rief Volker Buder seine Gäste an den nächtlichen Wildschütz: er hatte
die Station R II voll beleuchtet und der See bot an dieser Stelle einen magischen Anblick. Wie ein geheimnisvolles futuristisches Tauchfahrzeug schien die R II im dunklen Wasser
zu schweben.
Alle Infos: www.tsbuder.de
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UW-Station Wildschütz
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