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Der japanische Marke TUSA ist auch bekannt als Hersteller formschöner und qualitativ hochwertiger Tauchmasken. Die ideale Verbindung aus
Funktion und Design sind sichtbares Ziel und spiegeln sich in der Produktpalette wieder. Großes Sichtfeld bei kleinem Maskeninnenraum steht als Idee hinter vielen
Neuentwicklungen, die zu immer kleineren Maskentypen führen. TUSA beschritt mit der M - 14 Visualator neue Wege und vergrößerte die Maske, wie man auf den ersten Blick
feststellt.
Hält man die Visualator das erste Mal in der Hand, bemerkt man zunächst nur den deutlich größeren Gesichtsausschnitt und die weit nach unten
gezogene Glasfläche. Fotografen, die nach einer neuen Outfit für ihr Model suchen, fühlen sich zunächst nicht angesprochen, denn kleine Masken sind hier eher gefragt.
Doch dieser erste Eindruck täuscht enorm! Erst einmal aufgesetzt ist der Tragekomfort bemerkenswert, das weiche Silikon folgt den Gesichtskonturen, liegt an
der Stirn an und zieht weit über die Wangenknochen. Der Blickwinkel beeindruckt bereits beim Trockentest über Wasser. Der Trick, den TUSA anwandte, um das
Gesichtsfeld zu vergrößern ohne negative Auswirkungen auf das Innenvolumen, beruht auf der Verkürzung des Abstands zwischen Auge und Maskenglas. Möglich wird dies
durch Einbeziehung einer größeren Gesichtsfläche, die von der Maske abgedeckt wird. So spricht man bei TUSA, bezogen auf den Objektabstand von einem Meter, von
einer Steigerung des Gesichtsfeldes um 250% gegenüber herkömmlichen Standardmasken. Natürlich wirkt sich das größere Gesichtsfeld auch auf die Wirkung der Maske
beim Model aus, es gibt zur Zeit keine Einglasmaske am Markt, die mehr vom Gesicht zeigt, als die M – 14 Visualator. Dazu ist der Nasenerker so klein gehalten,
dass die optische Wirkung hier nicht gestört wird. Spätestens jetzt schlägt das Herz der Fotografen höher – die die M – 14 auch mit schwarzen
Silikonmaskenkörper bekommen und so den kurzen Augenabstand zum Kamerasucher nutzen können - bei reflexfreier Sicht.
Praxis
Wie bei allen
Silikonmasken üblich, empfiehlt sich vor dem ersten Einsatz eine gründliche Reinigung des inneren Maskenglases. Produktionsrückstände schlagen sich dort stets nieder
und lassen das gute Stück beim Tauchgang rasch anlaufen. An unterschiedlichsten Gesichtsformen, bei Damen und Herren, sitzt die M – 14 tadellos und dichtet
einwandfrei. Die Längenanpassung des Maskenbandes erfolgt problemlos. Als Extra (nur bei TUSA) kann der Winkel in 5 Stufen variiert werden, in dem das Band am Rahmen
befestigt ist. Abgetaucht bestätigt sich der gute Eindruck, den der Trockentest hinterließ. Das Sehfeld wurde in allen Bereichen deutlich vergrößert, ohne das
Innenvolumen diesbezüglich zu verändern. Die M – 14 sitzt angenehm auf dem Gesicht, mit 276 Gramm ist sie schließlich auch kein Schwergewicht. Den Nasenerker
erreicht man auch mit Handschuhen gut. Praktisch ist die mitgelieferte weiche Maskenbox, in der die Visualator zwischen den Einsätzen sicher verstaut werden kann.
Dort sollte sie immer abgelegt werden, damit der kristallklare Silikon - Maskenkörper nicht mit Gummiteilen zusammen gelagert wird, denn sonst könnte sich das
Silikon nach und nach bräunlich verfärben.
Fazit
Mit der M – 14 ist TUSA wieder ein besonderes Produkt gelungen, das viele Vorzüge in einem
qualitativ hochwertigen Produkt vereinigt. Schnorchler und Gerätetaucher treffen mit der Visualator eine gute Wahl, Fotografen und Filmer nutzen für sich selbst den
kurzen Augenabstand zum Sucher und zeigen bei ihren Models deutlich mehr vom Gesicht.
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