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Vor Fehmarn biegt man mit dem Auto von der A1 links ab. Die Fahrt geht gut 12 km in Richtung Lütjenburg, dann sieht man ein Schild: Hohwacht 7 km.
Hohwacht ist ein
Touristenzentrum in einer weiten Bucht. Hier soll man Tauchen können?? Ja, es gibt sogar am Strand eine kleine Tauchbasis, die den Namen „Ostwind“ trägt und ebenfalls
Surfbretter und Boote vermietet. Ein Tauchlehrer ist meistens nicht vor Ort, aber die Flaschen bekommt man dort meistens gefüllt. Wir hatten zwei Tauchgänge geplant. Der
erste wurde mit einem Boot absolviert. Es handelte sich nur um ein Angelboot, welches für 4 Taucher ausgelegt war. Immerhin erreichten wir in der Mitte der Bucht eine Tiefe von 13
m. Leider ist auf dem Grund nicht allzu viel zu sehen. Ein weißer Pilz breitet sich stellenweise aus. Unterbrochen wird er nur von roten Brotschwämmen, die sehr dünn sind. Mit
dem Boot kann man aber auch mit Hilfe eines ortsansässigen Taucher Steinfelder finden, die prächtig bewachsen sind. Außerdem gibt es eine versunkenem Wikingersiedlung, die nur
Einheimische finden. Mit dem zweiten Tauchgang hatten wir mehr Glück. Wir sind einfach vom Strand aus ins Wasser gegangen und waren überrascht. Hier sind viele bunt bewachsene
Steine. Obwohl die Tiefe in Strandnähe nur bis zu 3 m reicht, lohnt sich der Tauchgang. Im klaren Wasser gibt es Wiesen von Blasentang, riesige Muschelfelder und manchmal ein
größerer Stein. Hier tummeln sich Seenadeln und Grundeln. Schollen sich keine Seltenheit.
Dem Tauchplatz Hohwacht gehört vielleicht die Zukunft, denn hier soll ein Wrack
versenkt werden und ein Riff aus Beton angeschüttet werden. Also dann, bis bald mal....
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