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Flossen, Maske und Schnorchel sind die Klassiker im Urlaubsgepäck, geht es an die Strände des Mittelmeers oder tropischer Reiseziele.
Klares, warmes Wasser reizt immer mehr, nicht nur einen kurzen Blick unter die Wasseroberfläche zu tun, man möchte den quirlig bunten oder aufregend eleganten
Meeresbewohnern auf Augenhöhe begegnen. Nie war der Einstieg in den Tauchsport so einfach, wie heute.
Früh übt sich, bereits ab 10 Jahren kann begeisterten
Kids eine altersgerechte Ausbildung geboten werden, dafür haben die großen Tauchsportverbände die notwendigen Standards geschaffen. Ab 14 darf man nach entsprechender
Kursbelegung und Prüfung mit Erwachsenen gemeinsam Tauchgänge absolvieren. Und wer sich fit fühlt und vom Arzt das OK bekommt, kann sich auch noch mit 75 einen lange
gehegten Wunschtraum erfüllen und eine Tauchausbildung durchlaufen. Tauchen heute hat nichts mehr mit den harten Ausbildungsgrundlagen gemein, die in den Anfängen
den Weg einer erfolgreich absolvierten Prüfung zum Bronze, Silber- oder Goldtaucher markierten. Während sich über viele Jahre kaum Frauen dieser Sportart widmeten,
nähert sich der Anteil der in Vereinen oder Ausbildungsverbänden registrierten Taucherinnen der Marke von 45%. Ein klarer Beweis, dass Sporttauchen übergreifend zu
einem attraktiven Hobby geworden ist, das einen festen Platz bei der Urlaubs- und Freizeitgestaltung eingenommen hat. Das Schweben im dreidimensionalen Raum, die
abwechslungsreichen Kontakte mit der Natur, die Stille und ein Stück Abenteuer charakterisieren die positiven Gefühle von denen Taucherinnen und Taucher sprechen,
möchte man von ihnen wissen, was die Faszination ihres Sports ausmacht. Keine andere Sportart kann dieses Spektrum an persönlichen Empfindungen, die der elementaren
Natur des Menschen nahe kommen, aufleben lassen. Und, keine andere Sportart bietet so rasche Erfolgserlebnisse im Ausbildungsverlauf, wie das Tauchen. In einer
Woche mit wenigen Stunden täglichen Zeitaufwands wird die theoretische und praktische Grundausbildung am Urlaubsort zum abwechslungsreichen Erlebnis. Die Annäherung an
die physikalischen, biologischen und technischen Inhalte der Theorie geschieht vielfach mit leicht verständlichen Lehrfilmen. Die ersten Flossenschläge mit Atemgerät
macht man je nach Destination im Pool oder vom Strand aus. Die danach allen gemeinsame Begeisterung über das Gefühl unter Wasser atmen zu können, fast wie bei einem
gemütlichen Waldspaziergang, bestimmt das Feedback der Tauchschüler. Die ersten Kontakte mit der Unterwasserwelt verändern nachhaltig das
Lebensgefühl und setzen für die Urlaubs- und Freizeitgestaltung neue Schwerpunkte. Ganz nebenbei wächst das Interesse an Umweltfragen und der kleine Schritt zur
persönlichen Einsichtnahme in die Lebensräume unseres zu 2/3 von Wasser bedeckten Planeten bietet für viele Jahre Stoff zu immer neuen Aktivitäten, in den Tropen, in
den Meeren rund um Europa oder in den Seen im eigenen Land. Schick und ausgereift ist das Angebot der Tauchausrüster. Bequeme und wirklich wärmende Anzüge schaffen
die angenehme Grundlage zu ausgiebigen Exkursionen in der Tiefe. Moderne Flossen setzen den Beinschlag optimal in kraftsparende Vortriebskraft um, modische aber auch
bestens konzipierte Masken sitzen dicht auf dem Gesicht und gewähren einen klaren Blick in die Umgebung. Hightech verbirgt sich in den Tauchcomputern, die laufend die
Berechnung der Tauchgangparameter durchführen, zum Teil sogar den Luftvorrat dabei mit einbeziehen. Atemregler versorgen in allen Tiefen und bedarfsgerecht mit Luft,
Jackets kontrollieren die Lage unter und über Wasser. Lampen geben der Tier- und Pflanzenwelt im nassen Lebensraum ihre oft üppig bunten Farben zurück und kompakte
Digitalkameras in maßgeschneiderten Gehäusen halten das im Bild fest, was man gerne zur eigenen Erinnerung, aber auch zur Begeisterung der selbst noch nicht tauchenden
Freunde mit nach Hause nehmen möchte. Kann ich mir das überhaupt leisten, ist so eine Ausbildung und die ganze Ausrüstung nicht sehr teuer? Diese Frage steht immer
wieder im Raum. Man kann es auf einen Nenner bringen – Tauchen ist keinesfalls teurer als Skifahren. Zudem gibt es eine ganze Reihe von Herstellern, die in
unterschiedlichen Preissegmenten produzieren und so den Einstieg auch kostengünstig zu gestalten erlauben. Zu Anfang muss man auch nicht gleich das komplette Equipment
anschaffen, die eigene ABC – Ausrüstung, das sind Maske, Flossen und Schnorchel, genügen. Ein eigener Anzug bietet darauf folgend große Vorteile. Bis man sich
alle Komponenten selbst angeschafft hat, kann man Atemregler, Jackets, Computer und Lampen an den Tauchbasen ausleihen.
Aller Anfang ist schwer – das
gilt aber nicht fürs Tauchen. Man muss sich nur einmal trauen und vielleicht bei einem Schnuppertauchgang mal die Nase so richtig unter Wasser stecken, wenn nicht
gleich ein Kurs gebucht werden soll. Eines ist sicher, Spaßfaktor und Abenteuer sind garantiert, eine ideale Kombination, ohne Reue dem Trott des Alltags zu
entfliehen.
Tauchen zum Anfassen und Ausprobieren: Messe f.re.e
in München 26. Februar – 2. März 2009 www.free-muenchen.de
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