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Fakten
Technische Daten Gehäusematerial: Seewasserbeständige Aluminiumlegierung
Oberfläche: Hard Coating und Pulverbeschichtung Gehäuseverschlüsse: 2 Subal QuickLock Handgriffe: 2 Kunststoffgriffe, rechts mit Handschlaufe
Sucher: Spiegelreflexsucher, wahlweise mit: - Standard-Sucheroptik - GS180 - WS45 Kontrollfenster: 3 Funktionsübertragungen: 26
Zubehöranschlüsse: - 2 T-Stücke für Blitzarme (optional TLC- oder Ultralight-Schuhe) - 1 Zubehörschuh oberseitig - 2 M6-Gewinde im Gehäuseboden
(für Zubehörschiene) Synchronkabelanschlüsse: 2 Blitzbuchsen N5 (optional S6 oder Ikelite) Abmessungen (B´H´T): 313´171´199 mm
(mit Handgriffen und Sucher WS45, ohne Port) Gewicht: 2,8 kg (mit Handgriffen und Sucher WS45, ohne Port) Auftrieb: geringer Abtrieb (abhängig vom
Port und Zubehör) Einsatztiefe: max. 70 m
Preise Gehäuse (Standardausführung): 3495,– Euro
Aufpreis für Sucher WS45: 990,– Euro Aufpreis für Sucher GS180: 810,– Euro Domport (Æ 180 mm): 1023,– Euro Planport für AF-S
Micro Nikkor 60/2,8 G ED: 165,– Euro
Informationen www.subal.com
Nikon D90
Effektive Auflösung 12,3 Millionen Pixel; Bildsensor CMOS-Sensor, 23,6 x 15,8 mm;
Gesamtpixelanzahl 12,9 Millionen; Staubreduktionssystem Bildsensor-Reinigung, Referenzbild für Staubentfernung (setzt Capture NX 2 voraus,optional
erhältlich); Datenspeicherung Bildgrößen (in Pixel) 4.288 x 2.848 [L], 3.216 x 2.136 [M], 2.144 x 1.424 [S]; Dateiformate NEF (RAW) • JPEG:
JPEG-Baseline-Komprimierung; Qualitätsstufen: „JPEG Fine“ (ca. 1:4), „JPEG Normal“ (ca. 1:8) und „JPEG Basic“ (ca. 1:16); • NEF (RAW)
+ JPEG: Duales Dateiformat (Aufnahmen werden sowohl im NEF (RAW)-Format als auch im JPEG-Format gespeichert);
Filmsequenz
Bildgrößen (in Pixel): 1.280 x 720/24 Bilder/s, 640 x 424/24 Bilder/s, 320 x 216/24 Bilder/s; Dateiformat AVI Komprimierung Motion-JPEG, Tonspur
in Mono; HDMI-Ausgang HDMI-Anschluss Typ C, der Monitor der Kamera schaltet sich automatisch aus, wenn ein HDMI-Kabel angeschlossen wird;
Abmessungen und Gewicht Abmessungen (H x B x T) ca. 103 x 132 x 77 mm; Gewicht ca. 620 g (ohne Akku, Speicherkarte, Gehäusedeckel und
Monitorabdeckung);
Mittlerer Preis für Body Nikon D90 € 750,- www.nikon.de
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Kurzcharakteristik: - Foto- und HD-Videoaufzeichnungen möglich
- Maßgeschneidertes, hochwertiges Unterwassergehäuse - Rasch umrüstbar - Kompatibel mit dem gesamten Subal-Systemzubehör - Drei Sucheroptiken zur Auswahl
Empfehlung: - Für Anspruchsvolle, die beide Medien nutzen möchten - Ausbaufähige Ausrüstung wächst mit den eigenen
Zielen
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Spiegelreflexkameras aus dem mittleren Preissegment erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Die Nikon D90 ist zusätzlich mit einer
HD-Videofunktion ausgestattet. In der Kombination mit dem maßgeschneiderten Subal-Gehäuse steht dem Taucher ein Multitalent für Unterwasseraufnahmen zur Verfügung.
Verwendet der ohnehin gepäckgeplagte Taucher eine Kompaktkamera, hat er relativ wenig zu transportieren und gelangt vergleichsweise einfach zu eigenen
Erinnerungsaufnahmen. Legt er freilich Wert auf eine besonders gute Bildqualität, führt kein Weg an einer Spiegelreflex - Ausrüstung vorbei. Seit einige dieser mit
hervorragenden Wechselobjektiven sowie mit größeren und deshalb rauschärmeren Sensoren ausgestatteten DSLRs nun auch technisch ausgereifte Videoaufnahmen liefern
können, existiert ein zusätzliches Entscheidungskriterium, das für eine Kamera wie die Nikon D90 spricht.
Das Gehäuse Auch das Subal ND90 gleicht auf
den ersten Blick den bisherigen Aluminiumgehäusen aus der aktuellen Baureihe und hinterlässt beim zweiten Blick auf die konstruktive Lösung und die grundsolide
Fertigung den traditionell guten Eindruck. Die Hülle ist wiederum aus Vollmaterial gefräst und zwecks zusätzlichem Schutz vor Korrosion und mechanischer Beanspruchung
mehrstufig oberflächenbehandelt. In das Frontbajonett passen die verschiedenen Plan- und Domports mit optisch hochwertigen Mineralglasscheiben, die Subal zu allen für
den Unterwassereinsatz nützlichen Wechselobjektiven bereithält. Unbedingt zu erwähnen ist die mögliche Wahl der Sucheroptik. In der Standardausführung besitzt das
Gehäuse einen einfachen Sucher, der das Reflexbild verkleinert zeigt. Wer den damit verknüpften Aufpreis nicht scheut, sollte besser eine der optionalen, das Bild
angenehm vergrößernden Sucheroptiken ordern: Durch den Winkelsucher schaut der Taucher unter 45° aus der natürlichen Schwimmlage; dieser WS45 lässt sich in der Fassung
um 360° drehen, um Motive im Hoch- wie Querformat gleichermaßen bequem anvisieren zu können. Der Sucher GS180 hingegen erlaubt den geraden Einblick in Aufnahmerichtung
und eignet ideal für Aktionsfotos. Alle Sucherversionen sind fest eingebaut, können aber bei Bedarf nachträglich vom Hersteller oder einer autorisierten Werkstatt
ausgetauscht werden. Diese Lösung garantiert die korrekte und dichte Suchermontage. Bereits in der Standardausführung bietet das Gehäuse eine umfassende Ausstattung
mit allen erforderlichen Funktionsübertragungen, Anschlüssen für zwei Blitzgeräte und einem optischen Leckwarner (rot blinkende LED) für den unbeliebtesten Fall einer
Havarie. Zahn- und Reibräder, Wellen, Hebel und Tasten sorgen zuverlässig dafür, dass die Kamera und ggf. auch das Objektiv von außen bedient werden können. Der
einfache und stabile Einbau der D90 im Gehäuse erfolgt mit Hilfe eines verriegelbaren Schlittens, auf dem sie zuvor mittels der Stativschraube befestigt wurde. Oben am
Gehäuse befindet sich ein Fenster für das Display und ein Einblick zur Kontrolle der gewählten Betriebsart, im Deckel sitzt logischerweise das Fenster für den Monitor.
Im Einsatz Mit dem für Subal-Produkte typischen QuickLock-System kann das Gehäuse rasch und sicher verschlossen bzw. wieder geöffnet werden.
Letzteres ist nötig, um an den Akku oder die Speicherkarte zu gelangen. Die Objektive hingegen lassen sich ganz einfach von der Frontseite her wechseln, zumal der
Knopf für deren Entriegelung adaptiert ist. Solange mit einer Spiegelreflexkamera „nur“ fotografiert wurde, war klar: Die Ausrüstung ist erst mit mindestens
einem externen Blitzgerät komplett. Für Videoaufnahmen aber wird Dauerlicht benötigt. Möchte man also stets für beide Medien gerüstet sein, setzt dies entweder beide
Kunstlichtarten voraus oder es muss im Schein des Videolichts fotografiert werden. Ersteres macht die vollständige Ausrüstung sperrig, wenn gar jeweils zwei
Lichtquellen zum Einsatz kommen sollen. Dauerlicht wiederum hat auf empfindliche Tiere eine gewisse Scheuchwirkung, mit der man beim Filmen schon seit jeher und nun
eventuell auch beim Fotografieren leben muss. Wer die Videofunktion nutzen möchte, sollte vorab noch zwei weitere Kriterien beachten: Benötigt wird unbedingt ein
Wechselspeichers mit hoher Schreibgeschwindigkeit, eine SDHC-Karte, denn sonst kann die schönste Aufzeichnung vorzeitig ins Stocken geraten. Außerdem funktioniert der
Autofokus nur vor und nicht während der Videoaufnahme. Folglich ist es ratsam, das Objektiv mit dem Fokussier-Zahnring auszustatten, um bei Bedarf die Bildschärfe
manuell einstellen zu können. Die D90 nimmt bewegte Bilder ausschließlich im Live-View-Modus auf, d.h. der Monitor wird zum Sucher. Um sein Bild besser betrachten
zu können, sollte der ggf. installierte Winkelsucher WS45 zur Seite, also in eine Position für Hochformataufnahmen gedreht werden. Die Videoaufnahme wird mittels der
OK-Taste gestartet und durch erneutes Drücken beendet. Vor und nach der Videoaufzeichnung kann das gleiche Motiv gegebenenfalls im Live-View-Modus fotografiert werden.
Das sehr ausgewogen tarierte Gehäuse, dessen Abtrieb vom jeweils verwendeten Port beeinflusst wird, lässt sich unter Wasser problemlos führen. Die wichtigen
Bedienfunktionen sind von den Handgriffen aus gut zu erreichen, nach den Tasten auf dem Deckel müssen sich die Daumen etwas strecken. Handschuhe behindern das Bedienen
der Kamera nicht über das normale Maß hinaus, weil der Konstrukteur enge Tastenabstände vermieden hat.
Fazit Der Nutzer des Subal ND90 profitiert von
der reichen Erfahrung des Herstellers und der praxisgerechten Umsetzung des Konzeptes. Ambitionierte treffen mit dieser Ausrüstung eine gute Wahl. Sie sollten jedoch
bedenken, dass eine Einarbeitungsphase nötig ist, um beide Aufzeichnungsverfahren nebeneinander in gleicher Perfektion zu beherrschen – dies gilt unter Wasser
noch mehr als an Land.
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