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Die Erforschung der Meere, sie bedecken immerhin 70% unseres Planeten, kann nur mit Hilfe spezieller ausgereifter Technik, die an die
jeweiligen Aufgabengebiete optimal angepaßt ist, betrieben werden. Die dafür notwendigen Geräte wie UW-Roboter, UW-Kamerasysteme, Druckgehäuse, ferngesteuerte
Greifwerkzeuge für UW-Arbeiten und Probenentnahmen sowie Druckkammern für Offshore - Arbeiten oder medizinischen Einsatz gibt es nicht als fertige Produkte im Regal
eine Spezialanbieters. Sie werden den Anforderungen eines Auftraggebers entsprechend neu entwickelt oder bestehende Muster soweit modifiziert, dass sie den neuen
Anforderungen voll entsprechen. Dazu gehört eine Menge Erfahrung, die die Ozeanopraphen Hartmut Schäfer und Christian Haag in ihre Firma MARISCOPE einbringen.
“Custom Designed” steht im Inserat von MARISCOPE, was nichts anderes bedeutet, als dass man sich auf die Realisierug von Kundenwünschen spezialisiert
hat. Diese Marktlücke hatte man erkannt und so im Sommer 1994 die Firma in Kiel gegründet. In direkter Nachbarschaft zu MARISCOPE operiert die Firma GEOMAR, die
aktuell durch neue Funde von Methanhydrat in die Schlagzeilen gekommen ist. Durch die fachliche Ausrichtung der beiden MARISCOPE - Firmengründer bestehen die bereits
vorhanden Kontakte zu Forschungsinstituten in ganz Europa weiterhin, die so auch zu ihrem ältsten Kundenstamm zählen. Als zweite große Kundengruppe bedient man
Tauchbetriebe und Tauchclubs, da dort immer mehr Kameratechnik zum Einsatz kommt. Obwohl MARISCOPE seine Tätigkeit immer weiter in die Meerestechnik ausweitet, ist das
Kerngeschäft in der Unterwasser-Videotechnik, der Unterwasser-Robotertechnik und Unterwasser-Lichttechnik angesiedelt. Zu den Kunden zählen Bergungsunternehmen und
Schatzsucher (Nautik GmbH Keppler und Vitt), TV - Produzenten ( NDR, Spiegel TV, Welt der Wunder), Aquakultur - Unternehmen, die spanische Marine und Pioniere sowie
Polizei- und Rettungstaucher. Doch auch Gruppen, deren Problemlösung ansich abseits der klassischen Meerestechnik angesiedelt sind wie Schornsteinfeger, Angler,
Minenentschärfer und Rohrleitungsbauer setzen die Kleinstkamera MICRO aus dem Hause MARISCOPE gern ein.
Das Geschäftsfeld Druckkkammern, hier werden die
Produkte des spanischen Herstellers IBERCO vertrieben, umfaßt neben klassischen Dekokammern auch Anlagen für bis zu 24 Personen, entwickelt für die medizinische
Behandlung in Hyperbaren Zentren. Diese Kammern sind Serienprodukte des Herstellers und in ihren Baugrößen praktisch keinen Grenzen unterworfen. Als Orientierung kann
man sagen, dass eine einsatzbereite Druckkammer ab DM 32.500,- geliefert werden kann. “We build your ideas” kann als Betriebsphilosophie verstanden werden.
Zur Zeit zählen 11 Mitarbeiter zum festen Stamm, unterstützt von Aushilfen und Praktikantem. Alle “Mariscopler” müssen Allrounder sein, da mechanischen und
elektronischen Bauteile selbst hergestellt werden.
Dazu werden Einsätze von MARISCOPE betreut und schließlich auch der Vertrieb selbst abgewickelt. Das in
MARSICOPE zusammengeführte Potential an Know How bilden Elektronikingenieure, Schiffsbauingenieure, Mechaniker, Elektroniker, Labortechniker, Technische Zeichner und
Wissenschaftler, die das Gesamt- konzept der Firma von innen heraus tragen. Durch den Firmen - Zusammenschluss 4-aqua , dem neben MARISCOPE auch MBT (Ozeanographische
Sensoren), MARILIM (Gewässeruntersuchung) und RESON (dänischer Hydrofonhersteller) angehören, hat sich die mögliche Angebotspalette deutlich erweitert.
Zu
Beginn der Firmenaktivitäten widmete man sich der Entwicklung und Herstellung von Gerätschaften und Instrumenten zur Unterwasser-Beobachtung und Inspektion. So ergab
sich bald eine Palette von Kleinkamerasystemen bis hin zu komplexen ROV - Konstruktionen. Eine besondere Entwicklung im Kundenauftrag war dabei ein ROV, ausgestattet
mit einer Hochdruck-Wasserdüse, die einen Strahl mit 18.000 bar entwickelt, der zur Deaktivierung von Minen dient. Ein weitere ROV - Konstruktion, gebaut im deutschen
Regierungsauftrag, mit der Möglichkeit rund 500 kg Nutzlast aufzunehmen, dient der Analyse von Chemieabfällen im Meerwasser.
Im Zusammenhang mit MARISCOPE -
ROV - Systemen werden immer öfter auch Varianten mit ferngesteuerten Greifarmen und drahtloser Videoübertragung ausgeliefert, die zum Beispiel dem sicheren Handling
gefährlicher Stoffe unter Wasser dienen. In firmeneigenen Testbecken werden dazu alle Entwicklungen unter realen Bedingungen geprüft und die Funktionen abgestimmt.
Auf immer wiederkehrende Nachfragen hin hat man ein schnelles und wendiges Inspektions - ROV, den FAST OBSERVER, entwickelt, der trotz drei Antrieben nur ein
geringes Gesamtgewicht aufweist. Noch schneller und wendiger ist der STAR, ausgestattet mit flexibler Antriebswelle für den vertikalen Motor, was ihn dadurch so
kompakt wie nur möglich macht.
Das Zugpferd der ROV Serie ist jedoch der F.R., ein work-class-ROV, das als wahrer Lastenesel unter Wasser bis zu 500 kg
Nutzlast aufnehmen kann, wie beispielweise chemische Sensorik, Elemente der
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