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Die Kamera Olympus C-50ZOOM
Stylisch bezeichnet der Hersteller selbst die 226 Gramm silbern verpackter Hightech. So klein, wie sie ist, spricht sie
natürlich auch die Damen besonders an, doch auch in einer ordentlichen Männerhand macht sie eine gute Figur. Das Gehäuse ist aus Metall, ein Schiebeverschluss deckt,
wie üblich bei Olympus, den Sucher, die Messzelle und natürlich auch das Objektiv ab, das mit dem Öffnen des Schiebers teleskopartig ausfährt. Das Objektiv hat
Öffnungsblenden zwischen 2,8 und 4,8 (kleinste Blende 8) bei Brennweiten von 7,8 mm bis 23,4 mm. Dies entspricht auf analoge Kleinbildkameras übertragen einem
Brennweitenbereich von 38 mm bis 114 mm. Das Bild wird aufgezeichnet auf einen 1/1,76 Zoll Chip mit brutto 5,36 Millionen Pixel, 5 Millionen Pixel dabei werden
effektiv genutzt. Die im Lieferumfang der Kamera mitgelieferte Speicherkarte - Typ XD Picture Card – hat eine Kapazität von 32 MB. Dies reicht für etwa
199 Bilder im geringwertigsten Aufnahmeformat SQ2 (640 x 480 Pixel) oder zwei Bilder im höchstwertigen Modus – unkomprimiertes Tiff – Format (2560 x 1920
Pixel). Anspruchsvolle Fotografen werden mit dem HQ – Modus (High Quality) aufzeichnen, der gut 26 Fotos abzuspeichern erlaubt in leichter JPG –
Kompression (2560 x 1920 Pixel). Wem das nicht reicht oder wer eine Speichererweiterung wünscht, der kann Karten mit Kapazitäten von 64 MB bis 128 MB (256 MB
bzw. 512 MB lt. Handbuch nicht verwendbar) zukaufen, wobei die letztgenannte wohl die Spezialisten ansprecht, die mehrere unkomprimierte Tiff – Dateien
aufzeichnen möchten Da dieser Speichervorgang einige lange Sekunden in Anspruch nimmt, eignen sich unkomprimierte Dateien nicht für spontane UW - Aufnahmen, eher für
das in aller Ruhe komponierte und eingestellte Superfoto, für deren Vorbereitung man sich ausreichend Zeit nimmt. Zoom und Auslöser sind an der rechten Oberseite
der Kamera positioniert und werden mir dem rechten Zeigefinger mühelos bedient. An der Kamerarückseite finden sich der Einblick in den optischen Sucher, der 1,5 Zoll
TFT LCD Monitor (ca. 134.000 Pixel Auflösung) sowie Tasten und ein Einstellrad für die Steuerung der Kamerafunktionen. Wo direkter Zugriff wünschenswert ist, wie bei
den Kameramodi (Programmautomatik, Blenden oder Zeitvorwahl, manuelle Bedienung, Landschafts- oder Portraitaufnahme, Videomodus, Nahaufnahme, Blitzzuschaltung oder
schneller Bildrückschau) werden diese am Einstellrad bzw. direkt belegten Tasten angeboten. Alles weiteren Funktionen, vom manuellen Weißabgleich über Belichtungs- und
Autofocusmessmethoden bis zur Aufzeichnungsqualität – um nur einige der wichtigsten zu nennen – werden über Menuepunkte aufgerufen und am Display
angezeigt. Ein Special der Olympus Digitalkameras ist die Möglichkeit Panoramabilder aufzuzeichnen. Hier werden eine Reihe von Bildern nahtlos aneinandergefügt,
wenn man den entsprechenden Modus an der Kamera eingestellt hat. Das funktioniert im Hoch- und Querformat, setzt einen dafür geeigneten Aufnahmechip voraus und wird
nach dem Abspeichern der Bilder mit der Olympus – Software im PC bearbeitet. Das funktioniert einwandfrei, man benötigt lediglich ein Stativ. Versuchen Sie das
einmal unter Wasser. Das billigste Fotostativ für ein paar Euro genügt, achten Sie aber beim UW – Einsatz darauf, dass Sie keine Schäden anrichten. Seitlich
sind die Anschlüsse für ein optionales Netzgerät angebracht und die Kontakte für die Übertragung der Bilddaten auf einen Computer via USB – Kabel bzw. auf einen
TV – Bildschirm. Am Kameraboden hat Olympus erfreulicherweise wieder ein Stativanschlussgewinde eingesetzt, daneben ist ein Scheibedeckel eingesetzt, der den
Zugang zur Speicherkarte und zum Lithiumionen – Akku Olympus Li 108 frei gibt. Zum Laden muss der Akku, der in Abhängigkeit des Einsatzes energieverzehrender
Funktionen gut eine Stunde Dauerbetrieb zulässt, der Kamera entnommen werden und an einem externen Ladegerät regeneriert werden. Der Ladevorgang am international
einsetzbaren Gerät dauert maximal etwa zwei Stunden. Deshalb empfehlen wir einen Reserveakku bei der Anschaffung mit einzuplanen. Weil man bei Olympus und
anderen Kameraherstellern mittlerweile davon ausgeht, dass man ohnehin im Besitz eines PC`s ist, wird das ausführliche Handbuch als PDF – Datei auf einer CD-Rom
mitgeliefert und das beigelegte Handbuch informiert nur in stark gekürzter Form über Anwendung und Möglichkeiten des Winzlings. Wer, was nicht selten vorkommt,
erst auf dem Urlaubsflug Zeit findet seiner Neuerwerbung auf die Tasten zu schauen, sollte die PDF – Datei auf alle Fälle ausdrucken und zum Nachlesen mitnehmen!
Link zu den technischen Details: www.olympus.de/consumer/digimg/details.cfm?id=C%2D50ZOOM
Link zu den technischen Daten: www.olympus.de/consumer/digimg/specs.cfm?id=C%2D50ZOOM
Finish
In der Regel lädt man die Aufnahmen in seinen PC. Wer auf die Installation der mitgelieferten Treibersoftware und den Olympustools zur
Bildarchivierung und Bearbeitung verzichtet, kann die Speicherkarte entnehmen und in einen Kartenleser, der mit dem Rechner verbunden ist, einschieben. Von hier können
die Bilddaten in ein frei gewähltes Verzeichnis verschoben werden und schon ist der Chip geleert. Oder man hat die Software installiert, unter Windows XP verlief dies
tadellos, und die Kamera wird mit einem USB – Kabel zum Laden der Bilddaten mit dem PC verbunden. Beides funktioniert gleich gut. Bei Analogfotografen beginnt
an diesem Punkt entweder das Rahmen der Dias oder das Einkleben der Papierabzüge in ein Album. Digital produzierte Bilder laden stattdessen zur weiteren Bearbeitung
mit einer guten Grafiksoftware geradezu ein. Wer sich hier etwas einarbeitet, der kann mit wenigen Mouseklicks an den vorliegenden Bilddateien wahre Wunder
vollbringen. Ob man die Farbe optimiert, den Kontrast verbessert, die Schärfe erhöht, den Bildausschnitt neu bestimmt, oder, oder, oder – der Weg zum idealen
Bild ist geebnet, man muss sich nur damit befassen und wird staunen, was aus den von der Kamera geladenen Bildern noch alles herauszuholen ist.
Fazit
Wir geben den Winzling im Tauchgehäuse nur ungern an Olympus zurück, schnell ist er ans Herz gewachsen. Über und unter Wasser immer dabei mit
hervorragender Auflösung von 5 Millionen Pixel, automatisch und manuell einstellbar, schön anzusehen, einfach im Handling, kurzum, es macht Spaß mit diesem
Hightechzwerg Bilder in allen Lebenslagen einzufangen. Auch ambitionierte Fotografen finden Gefallen daran, das alles zum durchaus attraktiven Preis.
Olympus C-50ZOOM: Mittlerer Preis (Marktbeobachtung 10.03) € 500,- Gehäuse PT014: Mittlerer Preis (10.03) € 190,-
Vetrieb: Fachhandel
Web: www.olympus.de
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