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Kulinarisches Divestyle - Magazin DIVE & DINE

Tauchurlaub am Roten Meer

by Michaela Jankowsky

Hi!

Hier die Story über meine 2. Tauchreise, meine erste Fahrt ans Rote Meer sowie meine ersten Versuche mit meinem nagelneuen eigenen Jacket, bei den Tauchgängen 26 - 39.

Nach einem vierstündigen Flug von Berlin nach Hurghada, sowie einer einstündigen Fahrt nach Safaga bezogen wir unsere Zimmer im Hotel "Lotus Bay" und meldeten uns bei der Tauchbasis in der Hotelanlage für die folgenden 2 Wochen an. Wir verpackten unser Equipment in uns zugeteilten Kisten, die täglich zu den Tauchbooten gebracht und über Nacht im Trockenraum gelagert wurden.
Am nächsten Tag ging es dann los. Wir lernten unser Tauchboot, die ägyptische Crew und unseren Diveguide kennen und steuerten das nahe
gelegene "Sandy Island" an, wo wir den Check-dive, der aus Maskeausblasen und Wechselatmung am Anfang des Tauchgangs bestand, durchführten und die ersten bunten und interessanten Bewohner des Roten Meeres entdeckten. Auf dem Weg zu unserem 2. Tauchziel sichteten wir dann noch Delfine, die in einiger Entfernung vom Boot schwammen.
Also schon mal ein gelungener 1. Tauchtag in Safaga.
Am 2. Tag fuhren wir dann statt mit unserem kleinen Tauchboot, das für ca.15 Taucher Platz bot, mit einem mehr als doppelt so großen, um mit einem Zodiac einen Drifttauchgang durchzuführen. Das Riff an diesem Tauchplatz lag direkt am Drop-Off von Abu Kafan, das heißt, es ging hunderte von Metern in die Tiefe. Natürlich hatte ich etwas Panik, beim Tarieren einen Fehler zu machen, aber das geschah nicht, und so wurden es wirklich gute Tauchgänge, bei denen wir unter anderem Zackenbarsche, Schnapper und Papageienfische sahen.
Bei den nächsten Ausfahrten an die verschiedenen Tauchplätze rund um Safaga konnte mein Vater dann noch mehrere Blaupunktrochen, Oktopusse, eine Schildkröte, Riesenmuränen, Rotfeuerfische, Kugelfische und sogar eine Seeschlange, die es in dieser Gegend garnicht geben soll, auf Video bannen.
Eine besonders unvergessliche Begegnung fand jedoch (mehr oder weniger) über Wasser statt:
Delfine, die erst nur in der Nähe des Tauchboots gesehen worden waren, schwammen später bei voller Fahrt genau neben dem Bug des Schiffs und sprangen fröhlich aus dem Wasser. Verständlich, das die ganze Tauchgruppe, sowie die Crew und der Diveguide begeistert an der Reling standen und diesem Schauspiel zusahen, bis die Delfine
irgendwann wieder in der Tiefe verschwanden.
An meinem letzten Tauchtag in Safaga machte mein Vater einen "Early-morning-Dive", das heißt, er fuhr schon morgens um 7:00 Uhr (statt 8:00 Uhr) mit dem Tauchboot raus, um an der "Salem Express" zu tauchen und zu filmen. Da ich nicht an diesem Tauchgang teilnahm, sondern wie gewöhnlich um 8:00 Uhr losfuhr, tauchte ich an diesem Tag nicht mit meinem Vater. Geplant war, dass ich und ein anderes Mädchen, das gerade ihren Tauchschein erworben hatte, mit dem Tauchguide tauchen würden. Dieser hatte jedoch einen Schüler dabei, mit dem er
Übungen unter Wasser durchführen musste. So tauchten wir also zuerst mit dem Vater des anderen Mädchens, dann mit einem anderen erfahrenen Taucher, weil unser 1. Tauchpartner ein Problem mit seinen Ohren hatte. Auf diesen Tauchgängen sahen wir zwar keine außergewöhnlichen Fische (aber ganz viele Zackis) oder ähnliches, verbrachten jedoch
entspannte und schöne Tauchgänge. Beim zweiten sollten meine Tauchpartnerin und ich vorausschwimmen und versuchen uns selbst zu orientieren. Sie schien das wirklich gut hinzukriegen, ich dagegen hätte - wären die anderen nicht dabeigewesen - nicht so sicher zum Boot zurückgefunden. Naja, üben, üben, üben!!!
Besonders positiv finde ich, dass ich jetzt endlich mal wieder andere Unterschriften in meinem Logbuch habe, als die meines Vaters.
So, nun noch mal kurz (nur ganz kurz, soll ja keine Riesenwerbung werden) zu meinem Jacket ("Mercur" von Sea-Way): Ich hatte nämlichnur einmal die Möglichkeit, es vor dem Urlaub im Schwimmbad auszuprobieren. Trotzdem klappte alles problemlos (z.B. am Drop-off), darum gibt es auch nicht mehr dazu zu schreiben.

Also, Tschüss und bis zum nächsten Mal,

Michi

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