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Hallo,
hier bin ich wieder mit einem ausführlichen Bericht meines ersten Tauchurlaubs.Diesen haben wir wieder in San Miguel/Ibiza verbracht, da meine Eltern die Tauchbasis
und die Tauchlehrer dort gut kennen.
Nachdem wir die beiden Tauchlehrer Rainer und Gisi, den Assi Daniel und den Basishund Inka begrüßt hatten, hingen mein Vater und ich
unsere Anzüge auf, verstauten unsere Flossen, Füsslinge und Lungenautomaten in den Regalen und schrieben uns für den nächsten Tauchgang ein, der am Vormittag unseres zweiten
Urlaubstages stattfinden sollte. Außerdem mußte ich mir noch ein Jacket und Blei leihen; die restliche Ausrüstung hatte ich dabei.
Am nächsten Morgen waren wir pünktlich
um 9:50 an der Basis und begannen gleich damit uns eine Flasche zu nehmen, den Druck zu prüfen, das Jacket festzumachen, uns anzuziehen und Flossen, Maske, Schnorchel,
Tauchcomputer und den Automaten in unsere Taschen einzupacken. Dann ging es daran die große Treppe zu bewältigen, die von der Basis nach unten zum Strand führt, da die Basis in
einem der großen Hotels am Hang der Bucht liegt. Morgens ist das noch relativ einfach, doch nach dem Tauchgang mit der Flasche auf dem Rücken und einer Tasche in der Hand wird es
etwas schwieriger; aber auch das ist nach dem 3-4 Mal nicht mehr so schlimm. Mit dem Boot fuhren wir dann zu einem der Tauchplätze.Leider wurde ich ein wenig seekrank und habe
darum nach dem ersten Tauchgang ,,die Fische gefüttert". An den nächsten Tagen fühlte ich mich aber dann besser.
Während der Fahrt wurden die Automaten angeschlossen
und die Tauchgruppen eingeteilt. Den ersten Tauchgang machte ich mit Rainer, den zweiten mit Gisi und alle darauf folgenden mit meinem Vater. Nach einigen Tauchgängen begann ich
langsam den ,,Tierblick" zu bekommen und immer mehr Meeresbewohner in Höhlen oder Felsspalten von selbst zu entdecken. In meinen insgesamt 14 Tauchgängen an den verschiedenen
Tauchplätzen San Miguels sah ich Muränen, Drachenköpfe, Meerpfauen, Leopardenschnecken, Fadenschnecken, Oktopusse, Einsiedlerkrebse, Garnelen, Bärenkrebse, Dorsche und
Zackenbarsche. Das wahrscheinlich Faszinierendste war, als ein ca.80 cm großer Zackenbarsch in etwa 4 m Entfernung vor uns immer wieder hin und her schwamm, sich drehte und
wendete und sich so richtig präsentierte. Auch der Tauchgang an der ,,Lichterhöhle" war spitzenklasse. Wie der Name schon sagt ist an diesem Tauchplatz eine ziemlich große
und interessante Höhle, in der wir, mein Dad und ich, natürlich ausgiebig herumgetaucht sind. Es war recht dunkel und ein winziges bißchen unheimlich aber echt stark - wie der
gesamte Tauchurlaub, denn schließlich ist im Mittelmeer zu tauchen etwas völlig anderes als Deutschland.
Ich kann nur sagen, dass dies ein wirklich toller und auf jeden
Fall einmaliger Urlaub war.
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