UnterWasserWelt - das Onlinemagazin seit 1999

Suche:  

 

Werbung Mares

Werbung Seacsub

Werbung Sub Aqua Tauchreisen

Werbung Aromic Aquatics

Werbung Werner Lau

Werbung Check up Trockenhandschuhsystem

Werbung Euro Divers

Werbung Cressi Tauchsportausrüstung

Werbung SUBAL UW-Gehäuse

Werbung oceanic

STARTSEITE FOTO Foto Inhalt Gehause F5 Einfuhrung Gehause F5 Seacam

High Society made in Austria: Das Gehäuse von Seacam für Nikon F5

by Herbert Frei 7.2001

* Preis für unvergütete Ports ** Portverlängerung für Makro 105mm 260 Mark / 133 Euro
 
 
  Weitere Infos: www.seacam.com 

>>> zum Subal - Gehäuse

>>> zur Einführung

>>> Nikon F5

 

Edler geht es fast nicht mehr. Der silberne Gussblock strahlt eine Aura aus, die seinesgleichen sucht. Das Design ist elegant und ergonomisch zugleich. Dreizehn Durchführungen mit insgesamt 17 anwählbaren Positionen stellen nicht nur Hobbyknipser auf die Probe, auch versierte Fotografen müssen sich erst einmal einarbeiten und nach längerer Abstinenz wieder üben. Beherrscht man das Seacam - F5, kann man damit auf höchster Ebene professionell arbeiten. Seacam ist bekannt für seine exzellente Verarbeitung. Beim F5 - Gehäuse scheint sich der Hersteller nochmals gesteigert zu haben. Innen sieht das F5 - Gehäuse aus wie das Luxusappartement eines Ferienhotels. Der ohnehin schon sehr glatte Silberguss wird mit einer saugfähigen, lichtschluckenden und reflexfreien Kunststoffschicht überzogen. Diese samtartige Ausflockung gibt dem Gehäuse beste Haltungsnoten. Man merkt: Sogar die Kamera fühlt sich in diesem Ambiente wohl. Wie auf Seife gleitet sie in ihr Bett, sitzt unverrückbar auf den Zehntelmillimeter genau, muss nur noch mit der griffigen Stativschraube fixiert werden.Die Position der Kamera ist so ausgelegt, dass man den Film ohne Probleme wechseln kann. Traumhaft sauber sind die Kabel der beiden Blitzbuchsen und der TTL-Verbindung verlegt. Das ist so vorbildlich, dass man diese Arbeit als Referenzkriterium nehmen könnte. Der TTL-Schuh ist selbst gefertigt, rastet gut ein, kann aber nicht fixiert werden. Zu den Besonderheiten des Testgehäuses zählt eine Pilotlampenschaltung auf der linken Seite und ein sehr gut funktionierender EIN/AUS-Schalter. Die Bedienung der beiden elektronischen Schalträder kann vorgenommen werden, ohne die rechte Hand vom Griff nehmen zu müssen. Auch der AF - Stop kann mit dem Auslöser sehr ergonomisch bedient werden. Wer nach herkömmlicher Art Entfernung und Blende manuell einstellen möchte, findet dafür linker Hand zwei griffige Einstellräder. Erforderlich sind diese Eingriffe normalerweise nicht.Am Testgehäuse waren die Eingiffe auf Belichtungskorrektur, Mode, AF-Selekt und Mehrfachbelichtung nicht arretierbar, wobei es eigentlich nur für Plus/Minus und eventuell die Modeverstellung erforderlich wäre. Seacam liefert das aber optional und Sie sollten es dann auch verlangen. Die Wipphebeleinstellung (zwei Funktionen mit einem Hebel) ist aber gar nicht so schlecht, wie man denken könnte. Da das Gehäuse sehr neutral im Wasser liegt, kommt man mit den Einstellungen auch ohne Arretierung recht gut klar.Etwas diffizil ist an der F5 die Übertragung auf die Taumelplatte zur manuellen Umschaltung der AF -Felder. Seacam hat das Problem mittels einer fünfzapfigen Welle gelöst, die beim Drehen mit dem linken Daumen die Messfelder abwechselnd betätigt. Ob und wie das jemand in der Eile machen soll, bleibt Sache des Anwenders. Immerhin kann man damit recht funktionell arbeiten, wenngleich dieser Eingriff eher spektakulär denn wichtig ist. Gleiches gilt wohl auch für den AE – Select - Schalter, mit dem man unter Wasser von Matrix auf Spot oder Intergral umschalten kann. Zu den weitgehend überflüssigen (jedenfalls für Urlaubsfotografen) Dingen gehören auch die rückwärtigen Funktionen BKT, ISO, L und Blitz-Mode. Wobei letztere von versierten F5-Fotografen möglicherweise noch gelegentlich genutzt wird. Dieser Eingriff sitzt gut gesichert am Gehäuseboden und ist als Wippschalter für zwei Funktionen ausgelegt. Mehr präsent ist der vordere Eingriff auf den CSM - Schalter. Hier kann man vom Single - AF auf Continous - AF schalten oder auf manuell. Weil der Hebel sehr exponiert sitzt, kann man ihn schon mal versehentlich verstellen. Kontrollieren Sie deshalb vor dem Tauchgang seine Stellung. Der Haupt – O -Ring sieht aus wie ein 3,5 mm dicker, schwarzer Engerling, der sich wohlig in seiner Nut wälzt. Seine Shore - Härte ist genau richtig. beim Reinigen verformt er sich kaum, lässt sich deshalb wieder problemlos einlegen. Für die Spannverschlüsse am Rückdeckel braucht man etwas Schmackes. Ihre Spannkraft ist nicht unbedingt etwas für zarte Damenhändchen, zumal man sich die Finger an den Handgriffen einklemmen kann, wenn man sorglos und gedankenverloren hantiert. Die Spannkraft hat aber auch ihr Gutes. Zu ist dann eben auch zu. Erwähnenswert, weil einfach Spitze, ist der Displayeinblick in Schrägform, der eine bequeme und deutliche Übersicht auf das Mäusekino gewährleistet. Das Objekt der Begierde ist im Prinzip nicht mal die Nikon F5 selbst, es ist ihr phantastischer Sportsucher, der selbst bei Nacht ein Bild offeriert, dass es einem die Sprache verschlägt. Aber er ist halt leider sehr teuer und seine Konstruktion gestattet nur den Einblick in waagerechter bzw. horizontaler Lage, was sich zumindest bei bodennahen Objekten in der Praxis als nicht optimal herausstellt. Diese Crux kann der UW - Fotograf vermeiden, wenn er sich für die Seacam - Sucheroptik S45 entscheidet. Damit spart er sich den Original – Nikon - Sportsucher und bekommt dafür ein reales Sucherbild, das sich im 45° - Winkel bequem in Schwimmlage einsehen lässt. Für hochformatige Aufnahmen kann der Winkelsucher gedreht werden. Zusätzlich ist das Sucherbild auf +/- 3 Dioptrien einstellbar und die Color - Matrixmessung bleibt anders als beim Original – Nikon - Sportsucher erhalten. Gegenüber dem Original verdunkelt sich das Winkelsucherbild etwa um eine bis 1,5 Blenden, was bei Verwendung eines

1:2,8 mm Makroobjektives der Lichtstärke einer 1 : 4,5 Optik entspricht. Also fast unbedeutend für das menschliche Auge. Nun mag es Zeitgenossen geben, die sich beim Kauf einer Nikon F5 so in die Bedrouille geritten haben, dass ihnen die Bank auf absehbare Zeit keinen Kredit mehr für die Anschaffung des Nikon - Sportsuchers oder des Seacam - Winkelsuchers gewähren will. Diese, um das Prinzip Hoffnung kämpfenden Seacam - Fans, haben indes die Chance mit dem Pentaprismensucher (gehört zur Grundausstattung einer jeden F5) und der Seacam - Sucheroptik Pro auf herkömmliche Art und Weise ihr Bild zu gestalten. Hierbei handelt es sich einfach gesagt um einen normalen Hilfssucher, wie man ihn beispielsweise in einem Seacam – Minolta - Gehäuse für die Dynax 7xi oder 9xi bekommt. Das Tolle an dieser Kombination ist, dass man bei einem unerwarteten Geldsegen die einfache Sucheroptik Pro mit wenigen Handgriffen gegen die Sucheroptik S45 mit der riesigen Suchervergrößerung austauschen kann. Kein anderes F5-Gehäuse weltweit bietet diese Möglichkeit zum Sucheraufstieg und auch nicht die Chance wechselweise mit zwei Rückdeckeln mal den Original – Nikon - Sucher oder den großen Seacam - Sucher S45 zu verwenden. Dass der S45 - Sucher nicht viel billiger kommt als der Original – Nikon - Sportsucher tut dieser Offerte keinen Abbruch.Den zweiten Geniestreich findet man an den Frontports. Diese werden mit einer Art Bajonettgewinde befestigt, das axiale und radiale Dichteigenschaften brillant mit einender verknüpft. Seacam – Domegläser stellen mit das Beste dar, was der Markt in dieser Hinsicht zu bieten hat. Konkurrenzlos ist der große Superdome mit 240 mm Durchmesser, den Weitwinkelfans gern für Halb – Halb - Aufnahmen entweder mit dem 14 mm Superweitwinkel oder mit dem vollformatigen Fisheye einsetzen. Für andere Brennweiten stehen die entsprechenden Radien und Durchmesser zur Verfügung. Makro- und Zoomports gibt es in reichlicher Auswahl. Alle mit Mineralglas, auf Wunsch auch vergütet.Fazit:

Ein Spitzengehäuse mit unbedeutenden Schwächen, die eher in der zerklüfteten und hyperdesignten Kamera liegen als an den Übertragungen oder der Gehäuseform. Mit vielen Highlights und innovativen Schritten setzt sich das Seacam F5 - Gehäuse von vielen Mitbewerbern ab. In Punkto Verarbeitung, Finish und Gussqualität hat die Voitsberger Gehäusemanufaktur Seacam eine neue Bestmarke gesetzt. Lobenswert: Der Leckwarner gibt sowohl ein akustisches als auch ein optisches Signal (im Displayfenster) ab. Auch bei kritischer Betrachtungsweise ist das Seacam Silver F5 eine Orgie aus Schönheit und Funktionalität.
 
Preise (Stand 7.01)

DA 30 Sportsucher Nikon

€ 2531

Pro

€ 2444

S 45 (mit Winkelsucher)

€ 3349

Winkelsucher S 45 Zubehör

€ 904

Port 20 mm *

€ 440

Port Nikkor 60 mm **

€ 169

UnterWasserWelt zu Favoriten hinzufügen

RSS 2.0

RSS-Feed abonnieren

Leserbriefe

Spielzeit

mweltschutz Rotes MeerU

Online - Archiv

Neu im Magazin

 

Bild des Monats

Werbung: Aqua Active Agency

Anzeige SUBEX

Taucheruhren und Schmuck

Werbung Stefan Wiessmeyer Taucherschmuck

Werbung taucheruhren.de

Indoor - Tauchen

Anzeige Diver`s Indoortauchzentrum

Lichtsysteme

Werbung SEATEC

Anzüge

Werbung Aquata Tauchanzüge

BARE Werbung

Werbung BELUGA Tauchanzüge

Foto / Video

Werbung EWA MARINE

Werbung sub zero Unterwassersystem für GoPro Kameras

Aktion: Taucher in Not

Aktion Taucher in Not

Werbung: Bauer PureAir

Werbung Atlantis Berlin

 

VOTING

 

Alle Ergebnisse unserer Leserumfragen VOTING