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Die Insel des ewigen Sommers- Fuerteventura
Auch dieses Jahr verbrachte ich meinen Winterurlaub im Dezember auf den Kanaren, auf
Fuerteventura, die Insel mit den meiner Meinung nach schönsten Sandstränden. In einigen besonders karg wirkenden Gegenden dieser Insel kommt regelrechtes Wüstenfeeling
auf und kilometerlange, feinsandige Strände laden zu ausgedehnten Strandwanderungen am smaragdgrünen Atlantik ein.
Doch neben entspannenden
Strandspaziergängen, auf denen man die Seele baumeln lassen kann, führte mich das Tauchen wieder hierher und besonders zur "Tauchschule Centro de Buceo" von
Klaus Amann. Im Süden der Insel, in Jandia, genauer im Hotel Iberostar Palace, direkt neben dem Iberostar Playa Gaviotas, liegt seine Basis. Seit Oktober 1998
betreiben Klaus, staatl. gepr. VDTL-TL****, Mitglied im Prüfungsausschuss des VDTL, sowie pda Course Director Maledives und M.I.A. -Medical O2-Instructor Trainer und
seine Frau Susanne (VDTL- Tauchlehrerin *) ganzjährig die VDTL-Tauchschule. Von hier aus starten dann auch die Tauchausflüge zum "berühmten großen
Muränenriff", oder in die Chupadera.
Mit einem Kleinbus, verlassen wir Jandia,in Richtung Bootsanleger. Morro Jable, ein ehemaliges Fischerdorf, hat
sich seinen kanarischen Charme noch bewahrt. In den Kneipen der Gemeinde und den vielen kleinen Läden für den täglichen Bedarf sind die Einheimischen noch unter
sich. Westlich grenzt der Hafen von Morro Jable an den Ort. Von hier aus kann man per Fähre nach Gran Canaria gelangen. Wenn die Fährschiffe ein- oder
auslaufen, bricht ungewohnte Hektik im Hafen aus. Neben einigen Fischerbooten, die nachmittags ihren Fang anlanden, wird der Hafen auch durch diverse Yachten genutzt,
aber viel wichtiger.... dort liegt das Zodiak von Klaus. Hier wird die Ausrüstung zusammengebaut und der Neoprenanzug angelegt. Nach gut 10 - minütiger Fahrt
haben wir dann das große Muränenriff erreicht. An der Bojenleine tauchen wir ab bis zu einem Sandplateau in 15m Tiefe. Von dort aus geht es an der Steilwand weiter
runter, bis auf maximal 40m. Begleitet von neugierigen Zackies und den Blicken der namensgebenden, zahlreichen Muränen tauchen wir aber nicht tiefer als 30m.
Neben riesigen Sardinenschwärmen und zahlreichen Barrakudas, verzaubern uns immer wieder Engelhaie den Tauchgang. Der Luftvorrat zwingt uns dann nach ca. 1 Stunde
wieder an die Oberfläche und wir müssen uns losreißen von den vielen bunten Eindrücken, den Zylinderrosen, Brassen, Gelbflossen-Makrelen und und und... Neben dem
großen Muränenriff möchte ich noch einige weitere Tauchspots vorstellen, die ich dort betaucht habe: Großes Muränenriff - 40m, Bootstauchgang
Dieser Tauchplatz sucht seinesgleichen! Rochen, Engelhaie, Muränen, Barrakudas und Zackenbarsche von 1 Meter Länge gehören zur Tagesordnung, ebenso wie
Gelbflossenmakrelen und Drachenköpfe. Aber auch im Bereich der Kleinlebewesen wie Stachelhäuter, Weichtiere, Schwämme, Anemonen und mehr. Es bleiben fast keine
Wünsche offen. Hier findet sich für jeden Unterwasserfotografen immer ein Leckerbissen im smaragdfarbenen Wasser des Atlantiks.
Kleines Muränenriff - 40m, Bootstauchgang Unweit des großen Muränenriffs tut sich eine steil abfallende Felswand auf. Die dort vorhandenen Überhänge bieten einen
idealen Standplatz für die "großen Räuber" die hier auf Beute lauern. Beide Riffe können auch von Land aus betaucht werden. Startplatz ist dann der Strand
unterhalb des Leuchtturmes von Morro Jable.
Hafen (Außenmole) - 13m, Bootstauchgang Wer glaubt, nur Anfänger bekommen hier etwas zu sehen, der irrt.
Nicht nur Gespensterkrabben und Seepferdchen beobachten uns aus den Höhlen und Spalten der Mole, auch Engelhai, Stachelrochen und Barrakuda geben sich über Gärten aus
Röhrenaalen an diesem Tauchplatz ein Stelldichein. Achtung! Markante Gerüche kündigen eine Begegnung mit dem Touristen U-Boot „SUBCAT“ an. In diesem Falle ist
der sicherste Platz über den Steinen der Mole und man wird selbst zum Objekt des Bestaunens vieler Touristenaugen. Leider finden hier Anfütterungen statt, damit die
Fische auch schön nah an die Bullaugen des U-Bootes kommen und so sieht man auch viele Fischkadaver nach solch einer „Show“ auf dem Meeresboden.
Chupadera (Costa Calma) - 10m, Landtauchgang Hier kommen Tauchanfänger, aber auch erfahrene Taucher mit der artenreichen Flora und Fauna des Atlantiks in Kontakt.
Für den, der das „Kleine aber Feine“ liebt, gibt es neben bizarren Unterwasserlandschaften jede Menge Leben zu bewundern. Neonriffbarsche, Mönchsfische und
Meerpfauen tanzen um die Taucher, während man Feuerwürmer, Drachenköpfe, Gespensterkrabben, Seezungen, aber auch Schwämme bewundert. Ebenso hier ist die Begegnung mit
einem Engelhai möglich. Wer genau hinschaut, entdeckt sogar einen Oktopus in seinem Versteck. Am felsenreichen Ufer können „Nichtaucher (innen)“ die
Unterwasserwelt beim Schnorcheln erkunden. Die Sichtweiten unter Wasser, erreichen nicht selten 40 Meter und mehr.
Infos & Kontakt www.klausamann.de
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