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Zuerst versuchen sich UW - Fotografen an Korallen, langsamen Tieren, im folgenden an Fischen und irgendwann auch an Menschen. Spätestens
dann stellt sich auch die Frage, wie ein fotogenes Model unter Wasser ausehen sollte. Herbert Frei zeigt das Beispiel einer optisch ansprechenden Mares - Ausrüstung.
Die meisten Hersteller von Tauchausrüstungen haben, wenn man ihr Programm betrachtet, zum Teil recht nette und fotogene Accessoires im Angebot. Viele
UW - Fotografen machen dann den Fehler, zu stückeln. Vom einen kauft man die Füßlinge, vom anderen den Anzug, das Jacket passt so eben, der Automat ist ein
Billigprodukt mit riesigem Mundstück und die Flossen stammen aus dem Warenhaus. So kann man sich natürlich ausrüsten; ist vielleicht preiswerter, aber nicht unbedingt
fotogener.
Eine Grundregel besagt, dass ein Model am fotogensten aussieht, wenn alle Ausrüstungsgegenstände von einem Hersteller stammen. Diese passen
normalerweise zusammen und sind farblich aufeinander abgestimmt - einer der wichtigsten und wesentlichsten Faktoren.
Machen Sie nicht den Fehler, einer zu
großen Farbpalette. Ein Model, das aussieht wie ein Paradiesvogel, verliert optisch schnell an Reiz, man kann die Bilder dann schon nach kurzer Zeit nicht mehr sehen.
Auf der anderen Seite ist zu begrüßen, dass alle Tauchausrüster, so auch Mares, einen dezenten farbigen Trend eingeleitet haben, der ganz im Sinne der UW - Fotografie
ist.
Maskerade
An der Tauchmaske scheiden sich die Geister. Sie soll bequem sein und gut aussehen. Außerdem soll sich der Druckausgleich
unkompliziert bewerkstelligen lassen. Neutral und sehr fotogen gibt sich die transparente Mares - Maske VEDO. Sie ist das klassische Beispiel einer vollendeten
Modelmaske. Als einer der wenigen Maskenhersteller hat Mares noch diesen Typ von Panoramamaske für Frauen im Programm. Einschränkend muss erwähnt werden, dass die VEDO
nur für versierte Taucherinnen geeignet ist, die außerdem jung sein sollten.
Durch das große ovale Glas sind alle Hautunreinheiten und Falten explizit zu
sehen, eventuell nicht ausgeblasenes Wasser steht sichtbar am unteren Maskenrand. Aufgrund der großen Glasfläche machen sich auch Anlaufflecken bemerkbar. Diese Maske
muss grundsätzlich sorgfältig gereinigt und gespült werden, sonst verliert sie ihr fotogenes Profil. Zu beachten ist, dass das Gesicht des Models homogen geformt sein
sollte und die Nase nicht am Glas anstößt. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann keine andere Maske der VEDO das Wasser reichen. Wird das Model angeblitzt, kommt es
zu einer perfekten Gesichtsausleuchtung ohne störende Schattenbildung.
Models, die mit der VEDO aus diversen Gründen nicht klar kommen oder beispielsweise
Korrekturgläser benötigen, sollten sich den Maskentyp OPERA ansehen. Zwar ist bei dieser Zweiglasmaske ein störender Mittelsteg vorhanden, aber die OPERA ist
außergewöhnlich fotogen und farblich auf das Gelb der Thermic – Evolution - Anzüge abgestimmt - mit oder ohne Kopfhaube. Und bei der OPERA lassen sich die Gläser
gegen solche mit optischen Korrekturen von -1 Dioptrie bis + 10 Dioptrien austauschen. Damit bekommen auch Models mit leichten Sehschwächen einen klaren Blick. Denn
nichts führt zwischen zwei Partnern zu größeren Missverständnissen, als wenn man unter Wasser die Zeichen und Hinweise des Fotografen nicht richtig erkennt
und möglicherweise falsch deutet. Die OPERA ist besser zu reinigen, leichter auszublasen und im Einzelfall auch besser zu tragen als die spezielle Modelmaske VEDO.
Sollte keine dieser Masken passen, empfehlen sich die Typen LIRICA, ALLEGRA, MARINER und FORMA mit ihren fröhlichen Farben, dem pfiffigen Design und den großen
Gesichtsfeldern. Blitz- und Tageslicht kann nahezu ungehindert bis in die seitlichen Partien eindringen. LIRICA und ALLEGRA besitzen eine kleines Innenvolumen, lassen
sich deshalb sehr gut ausblasen.
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